Tourette-Forschung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf 
Das Anforderungsprofil für die Probanden lautet wie folgt: Tourette-Patienten ab 18 Jahren, die zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht mit Medikamenten behandelt werden (oder bereit wären, mit der Medikamenteneinnahme einige Tage zu pausieren) und bei denen keine begleitende Zwangserkrankung, kein AD(H)S und keine weiteren psychiatrischen Erkrankungen, insbesondere Depression, vorliegen. Kontakt: Dr. Alexander Münchau, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Martinistr. 52, 20246 Hamburg, Telefon: 040 42803 9367/9961 oder email: muenchau@uke.uni-hamburg.de


Untersuchung von Tourette- und Zwangspatienten an der MH Hannover
Tourette- und Zwangspatienten gesucht (Mindestalter 18 Jahre) für neuartige Forschungsstudie zur Untersuchung des Serotoninsystems (-> ADAM-SPECT-Verfahren) an der Medizinischen Hochschule Hannover, Beginn: November 2006, Kontakt und Information: Dipl.-Psychologin Nadine Buddensiek, Telefon 0511 5327617 oder Priv.-Doz. Dr. Kirsten Müller-Vahl, Telefon 0511 5325258 und per email unter: mhh-studien@web.de oder schriftlich bei -> Medizinische Hochschule Hannover, Abteilung Klinische Psychiatrie und Psychotherapie, zu Hd. Frau Priv.-Doz. Dr. Kirsten Müller-Vahl, Carl-Neuberg-Straße 1 in 30625 Hannover. Detaillierte weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie hier
(pdf)


Tiefe Hirnstimulation zur Behandlung des Tourette-Syndroms an der MH Hannover
Die Tiefe Hirnstimulation ist eine moderne operative Behandlung, bei der dem Patienten Elektroden ins Gehirn implantiert werden, um neurologische oder psychiatrische Erkrankungen wie M. Parkinson, Zittern, Dystonie, Zwangsstörung und Kopfschmerz zu behandeln. Das populär Hirnschrittmacher genannte System führt durch minimale elektrische Impulse zu einer Stimulation eng umgrenzter Hirnareale und kann dadurch krankheitsbedingte Fehlsteuerungen des Gehirns korrigieren. Weltweit wurden in den letzten Jahren ca. 50.000 Patienten mit einem solchen Hirnschrittmacher operativ behandelt.

Seit wenigen Jahren mehren sich Hinweise, dass die Tiefe Hirnstimulation auch für Patienten mit schwerem Tourette-Syndrom, bei denen andere Therapien erfolglos blieben, eine sinnvolle und wirksame Behandlungsalternative darstellt. An der Medizinischen Hochschule Hannover wird nun unter Leitung von Frau Prof. Dr. Kirsten Müller-Vahl (Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie) und Herrn Prof. Dr. Joachim Krauss (Neurochirurgische Klinik) eine Studie zur Tiefen Hirnstimulation bei Menschen mit schwerem Tourette-Syndrom durchgeführt. Die Studie soll klären, ob, in welchem Ausmaß und bei welchen Symptomen die Tiefe Hirnstimulation bei Patienten mit Tourette-Syndrom wirksam ist. 

Volljährige Patienten, bei denen ein ausgeprägtes Tourette-Syndrom besteht, können sich zur Beratung hinsichtlich einer Tiefen Hirnstimulation und einer Studienteilnahme mit uns in Verbindung setzen (Telefon 0511 5323551, email: mueller-vahl.kirsten@mh-hannover.de) oder einen persönlichen Vorstellungstermin in unserer Tourette-Sprechstunde (Tel.: 0511 5323551) vereinbaren.
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Neue Studie: "Tic-Unterdrückung bei Patienten mit Gilles de la Tourette-Syndrom"
Leiterin der Studie: Prof. Dr. med. Kirsten Müller-Vahl, Oberärztin der Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und Psychotherapie der Medizinischen Hochschule Hannover. Probandeninformationen und Einverständniserklärung zur Teilnahme am Forschungsvorhaben bitte hier klicken. Im Rahmen dieser Studie werden 40 Probanden im Alter zwischen 18 und 50 Jahren gesucht, die ihre Tics für einige Minuten unterdrücken können. Fahrtkosten werden auf Wunsch gerne erstattet. Haben Sie noch Fragen? Telefon 0511-532-3551/-5258 oder email: laura.riemann@stud.mh-hannover.de oder mueller-vahl.kirsten@mh-hannover.de


Studie: Tiefe Hirnstimulation in der Behandlung des Tourette-Syndroms [Tübingen|München]
Teilnehmer/innen gesucht für diese Studie der Universitäten Tübingen und München. Weitere Informationen hier

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Studie "Habit Reversal Training" bei Tic-Störungen an der KJP Köln
An der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Köln wird ab August 2008 eine Studie zur Evaluation (Beurteilung, Bewertung) von "Habit Reversal Training" bei Kindern und Jugendlichen starten. Das "Habit Reversal Training" ist eine verhaltenstherapeutische Technik, bei der Patienten versuchen, statt der Tics eine andere Bewegung auszuführen bzw. Tics umzuleiten. Diese Studie wird voraussichtlich zwei Jahre dauern und in diesem Rahmen sollen Kinder und Jugendliche mit einer Tic-Störung zwischen 8 und 18 Jahren mit dem -> Habit Reversal Training therapiert werden. Anmeldungen bei: Dipl.-Psych. Katrin Bätz, Telefon 0221 47886334, email: Katrin.Baetz@gmx.de


Neue Studie zur Tiefenhirnstimulation bei Tourette-Syndrom an der Universitätsklinik Köln
Für eine Studie der Klinischen Forschergruppe 219 (DFG) der Universitätsklinik Köln, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft [www.dfg.de], werden aktuell volljährige Patienten mit schwerem Tourette-Syndrom gesucht, die ein grundsätzliches Interesse an der Behandlung mit Tiefer Hirnstimulation haben. Interessierte können sich in der Spezialambulanz an der Uniklinik Köln beraten lassen. Weitere Informationen und Kontaktdaten hier